Aloha, liebe Hawaii-Enthusiasten! Willkommen auf hawaii-inseln.info, eurem Portal zu den magischen Inseln des Pazifiks. Nach unseren Artikeln über Kāne (den Gott des Lebens) und Kanaloa (den Herrn der Ozeane) tauchen wir heute in die Welt von Lono ein – dem Gott des Friedens, der Fruchtbarkeit, der Landwirtschaft und des Regens. Lono ist eine der vier großen Gottheiten (Akua) in der hawaiianischen Mythologie und symbolisiert die sanfte, nährende Seite der Natur. Stell dir vor: Üppige Regenwälder, fruchtbare Felder und fröhliche Feste unter tropischem Regen – das ist Lono in Aktion! In diesem Beitrag erfährst du alles über seine Mythen, seine Rolle in der hawaiianischen Kultur und wie du seine Präsenz auf den Inseln erleben kannst. Lass uns eintauchen!
Lono, oft als Lono-makua (Lono der Vater) oder Lono-i-ka-makahiki bezeichnet, ist einer der zentralen Götter im hawaiianischen Pantheon. Er wird mit dem Himmel, dem Regen und der Fruchtbarkeit assoziiert und gilt als Schutzpatron der Landwirtschaft. In den alten Legenden (Moʻolelo) wird Lono als wohlwollender Gott dargestellt, der den Menschen Wohlstand und Harmonie bringt. Eine berühmte Geschichte erzählt, wie Lono vom Himmel herabstieg, um den Hawaiianern zu helfen: Er lehrte sie, Taro (Kalo) anzubauen, und brachte Regen, um die Ernten zu segnen.
Anders als der kriegerische Kū oder die feurige Pele ist Lono der Inbegriff von Frieden. Er wird oft mit Wolken, Donner und sanften Regenschauern verbunden – Elementen, die Leben spenden, ohne zu zerstören. In manchen Mythen erscheint Lono als Wanderer, der durch die Inseln reist und Segen verteilt. Historisch wurde er mit dem Makahiki-Festival in Verbindung gebracht, einer Zeit des Friedens und der Feierlichkeiten, die von Oktober bis Februar dauerte. Während Makahiki waren Kriege verboten, und die Menschen widmeten sich Spielen, Tänzen und Erntedank.

Lono wird traditionell als großer, starker Mann mit einem Bart dargestellt, oft umgeben von Symbolen der Fruchtbarkeit wie Taro-Pflanzen, Kokosnüssen oder Regenbögen. Seine Heiau (Tempel) waren Orte der Verehrung, wo Priester (Kahuna) Opfer darbrachten, um Regen und gute Ernten zu erbitten. Ein berühmtes Symbol ist der „Lono-Stab“ – ein langer Stock mit einem Kreuzbalken, der während des Makahiki-Festivals durch die Dörfer getragen wurde, um Tribut zu sammeln.
In der Kunst und den Hulas (traditionellen Tänzen) wird Lono oft mit grünen Blättern, Blumen und musikalischen Instrumenten wie der Ipu (Kürbis-Trommel) assoziiert. Er repräsentiert den Zyklus des Lebens: Regen nährt die Erde, Pflanzen wachsen, und die Ernte bringt Wohlstand. Für die alten Hawaiianer war Lono nicht nur ein Gott, sondern ein Verbündeter gegen Dürre und Hungersnot.

Lono spielte eine zentrale Rolle im Alltag der Ureinwohner Hawaiis. Das Makahiki-Festival war sein Höhepunkt: Vier Monate lang feierten die Menschen mit Sportwettkämpfen (wie Surfen, Speerwerfen und Hula), Musik und Festmählern. Es war eine Zeit der Erholung, in der Steuern eingesammelt und der Gott geehrt wurde. Heute wird Makahiki in kulturellen Veranstaltungen wiederbelebt, z.B. auf Big Island oder Oʻahu, um die hawaiianische Identität zu stärken.
Lono steht auch für Nachhaltigkeit und Respekt vor der Natur – Werte, die in der modernen hawaiianischen Bewegung (z.B. der Aloha ʻĀina-Bewegung) eine große Rolle spielen. Er erinnert uns daran, dass Frieden und Wohlstand aus Harmonie mit der Umwelt entstehen. In Zeiten des Klimawandels gewinnt Lono neue Relevanz: Sein Regen-Aspekt symbolisiert die Notwendigkeit, Hawaiis empfindliche Ökosysteme zu schützen.
Heute lebt Lono in der Popkultur weiter. Viele Hawaiianer ehren ihn durch Tattoos mit Symbolen wie dem Taro-Blatt oder dem Regenbogen, die für Fruchtbarkeit und Schutz stehen. In Filmen und Büchern (z.B. in Moana-ähnlichen Geschichten) taucht er als weiser, friedlicher Figur auf. Für Touristen ist Lono ein Einstieg in die hawaiianische Spiritualität: Besuche Feste wie das Merrie Monarch Festival auf Big Island, wo Hula-Tänze Lono ehren, oder erkunde Regenwälder wie den in Volcanoes National Park, wo du seine „Präsenz“ in jedem Tropfen spürst.
Lono inspiriert auch umweltfreundliche Initiativen, wie nachhaltige Landwirtschaft auf Maui oder Regenwasser-Sammelprojekte. Wenn du Hawaii besuchst, achte auf Lono-Referenzen in Museen wie dem Bishop Museum in Honolulu – dort erfährst du mehr über seine Mythen.

Möchtest du Lono hautnah erleben? Hier sind praktische Tipps:
Lono lehrt uns, dass wahrer Reichtum aus Frieden und Harmonie mit der Natur entsteht. In einer Welt voller Hektik ist er eine Erinnerung, innezuhalten und die Gaben der Erde zu schätzen. Hast du eigene Erfahrungen mit hawaiianischen Festen oder Mythen? Teile sie in den Kommentaren! Folge mir auf Instagram für mehr Hawaii-Inspirationen und schau dir meinen neuesten Carousel-Post über Ozeantiere an. Mahalo fürs Lesen – bis zum nächsten Abenteuer! 🌺
Quellen: Basierend auf traditionellen hawaiianischen Legenden und Quellen wie dem Bishop Museum. Für tiefergehende Infos empfehle ich „Hawaiian Mythology“ von Martha Beckwith.